„Mythos Tarnewitz“ in 5. aktualisierter Auflage erschienen

Mythos TarnewitzJeder Ort hat sein Geheimnis. Manchmal ist es ein Haus. Oder ein Platz.
Oder eine Insel. Stätten voller Geschichten. Auch das Ostseebad Boltenhagen
hat so einen Ort. Es ist der alte Flugplatz auf der Halbinsel Tarnewitz.
Ein künstlich angelegtes Eiland, das 1935 aus der Ostsee entstand.
Neben Peenemünde, Rechlin und Travemünde wurde es eine geheime
Erprobungsstelle für Flugzeugbordwaffen aller Art.
Tarnewitz – ein Ort technischer Höchstleistungen, aber auch ein
Ort menschlicher Tragödien. Heute erinnert nichts mehr an den militärischen
Flugplatz. Statt Schießhallen und Rollfeld prägen jetzt Hotels,
Yacht- und Fischereihafen das Bild. Doch der Mythos Tarnewitz ist geblieben.
Immer noch wird von vergrabenen Schätzen, versteckten Akten
und geheimen Bunkern erzählt. Was ist dran an jenen Geschichten?
Antworten gibt „Mythos Tarnewitz – Geheimnisse einer Halbinsel“, das nun schon in 5. Auflage erscheint.
Es stützt sich im Wesentlichen auf wenig bekanntes, mitunter sogar bisher
unveröffentlichtes Material. Dazu zählt in dieser aktualisierten Ausgabe
zum Beispiel ein Interview mit dem 96-jährigen Wilhelm Baumann
im Juli 2016, dem vermutlich letzten Überlebenden der E-Stelle. Er war
dort als junger Mann als Luftwaffenangestellter tätig.
Auch der Aktenordner mit seltenen Dokumenten der Familie Göttsche,
die Sohn Norwid im Nachlass seines Vaters fand und dem Boltenhagen
Verlag zur Verfügung stellte, geben Auskunft über das Leben mit
der E-Stelle. Hinzu kommen die akribischen Aufzeichnungen von Heinz
Schäfer, damals Leiter des Optischen Labors.
Es gibt also wieder überraschende Dokumente, erstmals veröffentlichte Fotos und spannenden Lesestoff.
Angelika Rätzke, im September 2016

Das Buch „Mythos Tarnewitz – Geheimnisse einer Halbinsel“ ist ab sofort deutschlandweit im Buchhandel erhältlich (Boltenhagen Verlag, ISBN: 978-3-937723-24-2, Ladenpreis: 15,90 Euro)